Zollvorschriften im internationalen Handel

Höhere Datenqualität, schnellere Einfuhr- und Ausfuhrprozesse, Compliance-gerechte Abläufe im internationalen Handel und unternehmensweit einheitliche Außenhandels-prozesse: Die Vorteile der SAP-Global-Trade-Services-Anwendung liegen für exportierende und importierende Firmen auf der Hand. Mit dem Release ATLAS 8.4 und AES 2.1 der deutschen Zollsysteme wurde zum 31. Januar 2013 die Zollnummer in allen Verfahrens-bereichen durch die EORI-Nummer (Economic Operators‘ Registration and Identification number) ersetzt. SEEBURGER realisierte als SAP Software Solution and Technology Partner zusammen mit SAP bei über 200 Kunden fristgerecht den Rollout der neuen Version. Für September 2013 haben die Zollbehörden bereits die nächsten Änderungen angekündigt, und zwar ATLAS 8.4.5 und AES 2.2. Unternehmen, die im internationalen Handel tätig sind, sind daher gezwungen, stetig ihre Software zu aktualisieren. Nur so lassen sich die sich ständig ändernden internationalen Rechtsvorschriften erfüllen, die elektronischen Kommunikationsmittel der Regierungs- und Zollbehörden einbinden und dadurch kostspielige Verspätungen vermeiden.

„Mit der Entwicklung ATLAS Release 8.4 und AES 2.1 haben wir die EDI-Kommunikations-lösung zum deutschen Zoll grundlegend überarbeitet und harmonisiert. Durch einen zentralen Rollout-Service konnten alle Kundensysteme klar strukturiert und vereinheitlicht werden. Dies reduziert den Implementierungsaufwand der SEEBURGER-Lösung für GTS maßgeblich und vereinfacht den Support“, so Rainer Bartel, Vice President Consulting, SEEBURGER AG.

SEEBURGER stellt die B2B-Integrationslösungen zu den jeweiligen Zollsystemen zur Verfügung. Dies beinhaltet die Übernahme der IDOC-Nachrichten, Konvertierung in das EDIFACT-Format und die technische Übertragung an den Zoll. Durch den flexiblen SEEBURGER Business Integration Server lassen sich die vielfältigen Anforderungen der Zollbehörden in Europa und den USA problemlos abdecken. Die vom Zoll zertifizierte Lösung ist im Bereich Zollmanagement nicht nur auf Deutschland beschränkt, sondern derzeit auch für 14 weitere Länder verfügbar. Große Kunden wickeln damit bis zu 30.000 Exportanmeldungen pro Monat ab.