Was von Führungskräften verlangt wird

Ob Digitalisierung oder Internationalisierung – die Arbeitswelt befindet sich in einem steten Wandel. Führungskräfte müssen sich auch 2019 neuen Herausforderungen stellen und sich an die Bedingungen anpassen. Die Anforderungen an Vorgesetzte haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Hierarchische und autoritäre Führung ist out. Moderne Führungskräfte sollen möglichst flexibel sein, teamfähig und inspirierend. Dabei agieren sie als Vorbild, vermitteln Visionen, mit denen sie ihre Mitarbeiter motivieren und haben die Unternehmensziele fest im Blick.

„Ein Führungsstil, der den Zusammenhalt fördert, ist zukünftig gefragt“, sagt Uwe Göthert, Geschäftsführer von Dale Carnegie Deutschland. Doch wie werden Vorgesetzte dieser anspruchsvollen Rolle im stressigen Alltag gerecht? „Spezielle Leadership-Trainings bereiten die Manager optimal auf die modernen Ansprüche der Führungsrolle vor“, so Göthert.

Lernen, loszulassen
Die Inhalte der Kurse werden bei den Experten für internationale Sales- und Leadership-Trainings an die Bedingungen der Teilnehmer und des Arbeitsmarktes stetig angepasst. „Wir bieten im kommenden Jahr unter anderem ein neu entwickeltes Leadership-Programm an mit zwei zusätzlichen Kursen.“ Darin erlangen Vorgesetzte unter anderem die Fähigkeit, ihre Mitarbeiter zu inspirieren und durch vertrauensbildende Führung zu Spitzenleistungen zu animieren. Die beiden Kurse können dabei einzeln oder ergänzend besucht werden. Das erste Training richtet sich an alle, die erstmals eine Führungsaufgabe übernehmen. Der zweite Kurs spricht Mid-Level Manager an und ergänzt perfekt die Inhalte des erfolgreichen Dale-Carnegie-Angebots „Leadership Training für Managers“.

Digital und analog ergänzen sich
Damit sich das Gelernte nachhaltig einprägt, sind in beiden Kursen Live Online Sessions integriert. Göthert: „Dadurch werden die Trainingsinhalte vertieft und über mehrere Wochen nach dem Training nachgehalten. Das garantiert bessere und nachhaltigere Ergebnisse.“ Gerade im stressigen und eng getakteten Arbeitsalltag von Vorgesetzten ist der digitale Service eine praktische Ergänzung. „Allerdings werden digitale Angebote nicht die Wirksamkeit von Präsenztrainings erreichen. Täglich beweisen und erleben wir in unseren Dale-Carnegie-Trainings, dass das beste Coaching nach wie vor durch persönliche Interaktion und miteinander passiert“, so Göthert.

„Wer unternehmerisch handelnde Mitarbeiter will, muss diese auch unternehmerisch mitarbeiten lassen“, benennt der Geschäftsführer von Dale Carnegie Deutschland einen Erfolgsweg. „Mitarbeiter, denen Verantwortung übertragen wird, arbeiten praxisorientierter, facettenreicher und sind engagierter.“ Viele Führungskräfte tun sich aber schwer damit, Kontrolle und Verantwortung abzugeben – ein weiterer Skill, der von der Führungskraft der Zukunft verlangt wird und gelernt werden kann.

Individuelle Stärken ausbauen Neben den Anforderungen an die Chefetagen, ändert sich der Arbeitsanspruch auch für die Angestellten. Aufgrund der wachsenden Wirtschaft und des immer härter werdenden „War of Talents“ rät Uwe Göthert: „ Die Firmen sind dazu angehalten, die Strukturen und Mitarbeiter für die nächsten Jahre mit den entsprechenden Fähigkeiten und Perspektiven auszustatten.“ Wer seine Mitarbeiter nach dem Motto „immer weiter, schneller, besser“ fortbildet, wird den Anschluss verlieren. „Trainings nach dem Gießkannenprinzip zu machen, reicht nicht aus. Jeder einzelne Mitarbeiter muss in seinen individuellen Stärken unterstützt werden.“