Veltins optimiert Beschaffung

Schwankende Rohstoffpreise, volatile Märkte und komplexe Lieferantenverhandlungen prägen das Tagesgeschäft im Einkauf. Um die Effizienz der Beschaffungsprozesse zu erhöhen, gewinnt das aktive Rohstoffmanagement zunehmend an strategischer Bedeutung. Seit Dezember 2011 verwaltet die Brauerei C. & A. Veltins ihre wesentlichen A-Artikel über den Rohstoffkostenrechner der e-contor Sourcing Suite. Mit dem e-contor Rohstoffkostenrechner bietet die Unternehmensberatung Inverto eine Software an, die Transparenz im Rohstoffmonitoring schafft und zugleich die Ableitung strategischer Optimierungsmaßnahmen ermöglicht.

Mithilfe der Software können Einkäufer Produktpässe erstellen, die alle wertgebenden Faktoren für ein Endprodukt ausweisen. Rohstoffe, die einen wesentlichen Anteil der Inhaltsstoffe eines Produktes ausmachen und auf die sich eine Preisveränderung in hohem Maß auf den Endpreis auswirken würde, können an einen gängigen Rohstoffindex angeknüpft werden. Durch die Beobachtung der relevanten Märkte und die systematische Erfassung von Rohstoffindizes, gewinnt der Einkäufer ein hohes Maß an Transparenz und kann Preisschwankungen sowie deren Auswirkungen besser nachvollziehen.

Der e-contor Rohstoffkostenrechner schafft nicht nur eine belastbare Basis für Ver-handlungsgespräche, sondern ermöglicht dem Einkäufer auch langfristige Kosten-analysen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Simulations-rechnungen für verschiedene Szenarien durchzuführen. Je nach Entwicklung der Rohstoffpreise können so mögliche Einspar- bzw. Kosteneffekte auf Produkt- oder wahlweise auch Warengruppen-basis abgeleitet werden.

„Wir haben jetzt eine höhere und systematischere Transparenz bei unseren Rohstoff-kosten“, erklärt Frank Diebold, Leiter Einkauf und Supply Chain Management der Brauerei C. & A. Veltins. Das Monitoring der Rohstoffkosten ermögliche es, die Entwicklung über längere Zeiträume nachzuvollziehen und diese beispielsweise mit dem Index „KI – Kunststoff Information“ zu vergleichen. „Damit haben wir die Grundlagen geschaffen, um unsere Rohstoffkosten zu senken“, so Frank Diebold.