Technologie-Investitionen werden zum „Must“

41% der 1.100 weltweit befragten Hersteller planen, laut der Manufacturing Study von Zebra Technologies, ihre Technologie-Investitionen in den nächsten fünf Jahren zu erhöhen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und veraltete manuelle Prozessen zu reduzieren.

Die wichtigsten Technologien, deren Nutzung die Hersteller der EMEA-Region ausbauen wollen:
• Mobiltechnologie: 55%
• Spracherkennung und -steuerung: 49%
• Echtzeit-Trackinglösungen: 47%
• Wearables: 41%

Hersteller aus EMEA erwarten, dass die IT-Investitionen ihnen insbesondere dabei helfen,
• Produkte schneller auf den Markt zu bringen: 43%
• die zunehmende Komplexität der Lieferkette abzubauen: 41%
• ihre Fabriken standortübergreifend zu vernetzen: 40%

Für die Hersteller bedeutet der Wandel hin zu Industrie 4.0 massive Veränderungen, vor allem für die 56%, die für bestimmte Prozesse noch immer Stift und Papier nutzen. Ihr Anteil wird in den nächsten fünf Jahren jedoch voraussichtlich auf 24% zurückgehen, während sich die Zahl der vollständig vernetzten Fabriken verdoppeln wird.

EMEA-Hersteller blicken positiv in die Zukunft
Die Erwartungen liegen auf Wachstum:
• 87% der Befragten erwarten für die nächsten fünf Jahre eine Umsatzsteigerung.
• 39% rechnen sogar mit einem jährlichen Wachstum von 5% oder mehr
• 48% rechnen immerhin mit einem moderaten Wachstum von 1-5%.

Hürden auf dem Weg zur vernetzten Fabrik
Die Top-5-Hürden auf dem Weg zur vollständig vernetzten Fabrik sind für die EMEA-Hersteller:
1. die hohe Komplexität der Technologien: 49%
2. Budgetgrenzen: 43%
3. Sicherheitsbedenken: 42%
4. Mangel an IT-Personal: 41%
5. die Integration mit existierenden Systemen: 39%

Ralf Schulze, EMEA Manufacturing Lead bei Zebra, sagt: „Die Entwicklung zur vollständig vernetzten Fabrik wird die Fertigungslandschaft in Deutschland und Europa innerhalb der nächsten fünf Jahre radikal verändern. Basierend auf den Ergebnissen unserer Manufacturing Study und den geplanten Investitionen der Hersteller erwarten wir, dass sich Wearables bis 2022 zu einer Mainstream-Technologie entwickeln werden.

Ich glaube auch, dass in fünf Jahren mehr, und vor allem fähigere Roboter mit Menschen zusammenarbeiten werden und die Anzahl der Sensoren, die kontinuierlich Transparenz über alle Betriebsabläufe in Fabriken liefern, stark zunehmen wird. Eine vernetzte Fabrik ist zur Voraussetzung für hochwertige Produkte und den Erhalt der eigenen Wettbewerbsfähigkeit geworden. Angesichts steigender Kundenerwartungen können sich Hersteller nicht mehr erlauben, diese Entwicklungen zu ignorieren.“