Technischer Handel: Mehrwert im Komplettpaket

In vielen industriellen Fertigungen laufen zurzeit die Maschinen unter Hochdruck, die Auftragsbücher sind oftmals voll. Wo Anlagen bis an die Grenzen der Belastbarkeit ausgereizt werden, kommt dem Bereich Wartung, Instandhaltung und Reparatur eine besondere Rolle zu. Denn in vielen Fällen reicht das reine Einhalten von Wartungs- und Instandhaltungsintervallen nicht mehr aus. Gerade in hochkomplexen und weitgehend automatisierten Prozessen verketteter Fertigungslinien ist eine intelligente, vorausschauende MRO-Strategie Schlüssel zu optimaler Versorgungssicherheit und geeignetes Mittel, noch schlummerndes Wertschöpfungspotenzial zu entfalten.

Mit einem hohen Anteil an den Gesamtkosten im produzierenden Gewerbe haben Instandhaltung, Wartung und Reparatur (MRO) bedeutenden Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Dabei wird es für die Industriekunden immer wichtiger, von ihrem technischen Händler Produkte und Dienstleistungen als Komplettpaket zu erhalten. Ein Beispiel ist ZITEC-Brammer aus dem Hause der Rubix-Gruppe, Europas größter Lieferant industrieller Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungsprodukte sowie -dienstleistungen. Der technische Händler unterstützt Industrieunternehmen, Optimierungspotenziale auszuschöpfen und Kosten einzusparen. Das reicht bis hin zu Serviceleistungen, bei dem produkt- und anwendungserfahrene Techniker dem Instandhalter vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Fehler und Störungen im Voraus erkennen
Entscheidend ist es daher, Fehler und Störungen an Bauteilen, Komponenten und Teilen der Anlagen zu erkennen, bevor sie auftreten. Eine vorausschauende Instandhaltung basierend auf kontinuierlicher Zustandsbeobachtung (Condition Monitoring) der Produktionsanlagen vermeidet viele ungeplante Stör- und Produktionsausfälle. Vito Masiello, Leiter Marketing von ZITEC-Brammer: „Die Entwicklungen auf diesem Gebiet, insbesondere vor dem Hintergrund der vernetzten Fertigung im Rahmen von Industrie 4.0, sind rasant. Da verliert man schnell den Überblick. Daher kommt uns als technischem Handel aufgrund unserer Prozess- und Produktkompetenz eine Schlüsselrolle zu: Wir beraten die Unternehmen unter anderem, welche Condition Monitoring-Strategien und die dazugehörigen Produkte und Dienstleistungen speziell für sie sinnvoll sind. Das schafft Ordnung, Transparenz und kurze Entscheidungswege.“

Die schnelle Umsetzung von geeigneten Maßnahmen zur Predictive Maintenance bietet ein hohes Maß an Produktionssicherheit und großes Potenzial zur Kosteneinsparung: Denn die Lebensdauer von Maschinenelementen kann praktisch vollständig ausgenutzt werden. Gleichzeitig lassen sich nötige Instandhaltungsmaßnahmen sehr gut mit dem Produktionsplan abstimmen, und die Vernetzung ganzer Produktionseinheiten wird vorangetrieben. In vielen Fällen amortisieren sich die Investitionen in Condition Monitoring-Technologien nach kurzer Zeit.

Beschaffungskosten reduzieren
Predictive Maintenance kann nur ein Teil einer ganzheitlichen MRO-Strategie sein, die speziell auf die Firma, die individuellen Prozesse und personellen Ressourcen angepasst ist. Wichtige Bindeglieder zwischen dem Unternehmen und den Herausforderungen an eine intelligente MRO-Strategie sind dabei die weiterführende Beratung, Service und Support von außen – von Spezialisten, die sich mit den spezifischen Prozessen, Anlagen und Bauteilen der Industriebranche auskennen. Vito Masiello: „ZITEC-Brammer ist technischer Dienstleister. Das heißt, wir stellen nicht nur eine 24/7/365-Versorgungssicherheit durch technische Materialien, Komponenten und Bauteile sicher, sondern unterstützen darüber hinaus durch flankierende Serviceleistungen. So lässt sich unter anderem bei den Lagerhaltungskosten, dem Bestandsmanagement, der Lieferantenkonsolidierung sowie den Beschaffungsabläufen der Hebel ansetzen. Dazu müssen nicht nur die Produktkosten, sondern die gesamte Prozesskette – von der Bestellauslösung über die -bearbeitung, die Kosten des Wareneingangs und Lagerung bis hin zum kosteneffizienten Einsatz der Produkte – betrachtet werden.“

Ein Beispiel sind Rahmenverträge, die durch definierte Abnahmemengen inklusive rechtzeitiger Lieferung Versorgungssicherheit garantieren. Dazu werden die Verbrauchsstruktur und Bestellverfahren analysiert. Diese Transparenz ermöglicht dann die Definition des vertraglichen Artikelspektrums und führt so zu hundertprozentiger Just-in-time-Artikelverfügbarkeit. Neben der Versorgungssicherheit bieten festgeschriebene Preisniveaus Planungssicherheit, und zeitaufwändige Preisabstimmungen entfallen während der Vertragslaufzeit. Elektronische Bestell- und Rechnungsabwicklung über E-Kataloge für verschiedene Marktplatzsysteme bis hin zur Systemintegration (EDI) sorgen zusätzlich für abgespeckte Beschaffungsprozesse.

Vito Masiello: „Alle diese Maßnahmen sind eng miteinander verzahnt und lassen sich individuell auf die speziellen, komplexen Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens anpassen. Das Ergebnis ist dann eine Strategie, die im Bereich Instandhaltung und Wartung vielfältige Wertschöpfungspotenziale entfaltet und maßgeblich dazu beiträgt, die Produktivität, Qualität und Arbeitssicherheit deutlich zu verbessern.“

Im Bereich Instandhaltung schafft eine intelligente, vorausschauende Instandhaltungs-Strategie Abhilfe. Sie ist der Schlüssel zu optimaler Versorgungssicherheit und geeignetes Mittel, noch schlummerndes Wertschöpfungspotenzial in industriellen Produktionen zu entfalten.

Wichtige Bindeglieder zwischen dem Unternehmen und den Herausforderungen an ein modernes Instandhaltungs-Management sind Beratung, Service und Support von außen – von Spezialisten, die sich mit den spezifischen Prozessen, Anlagen und Bauteilen der Industriebranchen auskennen.

Bild: Bei Instandhaltung und Wartung auch auf Know-how von außen setzen; Foto: ZITEC-Brammer