Starker Preisrückgang bei Nicht-Eisen-Metallerzen

Die Preise für nach Deutschland importierte Produkte waren im Juni 2013 um 2,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte im Mai 2013 die Veränderung zum Vorjahresmonat – 2,9 % betragen, im April 2013 waren es – 3,2 % gewesen. Gegenüber dem Vormonat Mai 2013 fiel der Einfuhrpreisindex im Juni 2013 um 0,8 %.

Einen großen Anteil an der Gesamtpreisveränderung zum Vorjahr hatte die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie. Diese waren im Juni 2013 um 3,6 %niedriger als im Juni 2012. Im Vergleich zu Mai 2013 verbilligten sich die Energieimporte um 0,7 %. Aber auch die Preisrückgänge bei den Metallen (– 8,5 % gegenüber Juni 2012 und – 2,5 % gegenüber Mai 2013) trugen wesentlich zum Indexrückgang gegenüber dem Vorjahresmonat bei. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Juni 2013 um 2,6 % unter dem Vorjahresstand und fiel gegenüber Mai 2013 um 0,8 %.

Starke Preisrückgänge gab es im Juni 2013 gegenüber dem Vorjahresmonat unter anderem auch bei Rohkaffee (– 28,8 %), Steinkohle (– 17,3 %), Nicht-Eisen-Metallerzen (– 12,6 %) sowie bei Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (– 9,2 %). Dagegen stiegen die Preise für Milch und Milcherzeugnisse gegenüber Juni 2012 um 10,0 %.