Schufa-Daten zu Lieferanten

Mit der neuen Schufa-Kompaktauskunft können Unternehmen jetzt auf komprimierte Bonitätsdaten von Geschäftspartnern zugreifen.

„Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten sind verlässliche und unmittelbar abrufbare Bonitätsauskünfte im B2B-Geschäft ein wichtiger Faktor für mehr Sicherheit bei Geschäfts- entscheidungen“, sagt Tilo Walter, Leiter Business Development der Schufa BusinessLine. Die Schufa-Kompaktauskunft schaffe einen auf wesentliche Unternehmensinformationen konzentrierten Überblick. Neben grundlegenden Eckdaten zur Bonität, Geschäftstätigkeit, Funktionsträgern und Stammdaten, spiele der Faktor Mensch eine entscheidende Rolle. „Die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens kann je nach Betriebsgröße stark von der privaten Bonität der Entscheider und Gesellschafter abhängen“, sagt Walter. Dies zeige sich umso mehr, je kleiner ein Unternehmen sei, hier habe die Bonität der handelnden Personen signifikanten Einfluss auf die Unternehmensbonität. „Daher fließen auch Negativmerkmale zu Unternehmensvertretern in die Beurteilung der Unternehmen ein und ermöglichen eine zielgerichtete Bonitätsbewertung speziell kleiner Unternehmen“, so Walter. Zu den Negativmerkmalen zählen bei der Kompaktauskunft beispielsweise harte Merkmale aus öffentlichen Quellen, wie eine Eidesstattliche Versicherung, ein Haftbefehl oder eine Verbraucherinsolvenz.

„Auf Grundlage der Verbindung von bonitätsrelevanten Daten aus der Schufa-Datenbank zu natürlichen Personen und der Unternehmensdaten der Schufa gibt der Finanzdienstleister schnelle, umfangreiche und verlässliche Wirtschaftsauskünfte“, verspricht die Schufa Holding AG.  Durch Kombination der Informationen beider Datenbanken verfüge das Unternehmen insgesamt über Informationen zu knapp fünf Millionen Selbständigen, Kleingewerbetreibenden und Freiberuflern sowie allen im Handelsregister aufgeführten Unternehmen. Damit sei die Schufa in der Lage, Auskünfte zu allen potenziellen Kreditnehmern (privat und gewerblich) in Deutschland zu erteilen.