Profitable Ladungsbündelung möglich

Airlines arbeiten bereits sehr profitabel, wenn es um die optimale Auslastung von Sitzplatzkapazitäten geht. Auch Autovermietungen und Hotels verfügen über Systeme, die mit dynamischen Preisen stets für eine höchstmögliche Rendite sorgen. In der Logistikbranche herrscht in dieser Hinsicht jedoch erheblicher Nachholbedarf, obwohl sie einer der bedeutendsten Wirtschaftsbereiche in Deutschland ist. Im größten und wichtigsten Teilbereich, dem Straßengütertransport, wird sehr ineffizient gearbeitet und eine nur sehr geringe Umsatzrendite erzielt. Einer der Hauptgründe ist, dass insbesondere die Ladungsbündelung, d.h. die Kombination von Teil- zu Komplettladungen, trotz sehr hoher Komplexität, selbst in den größten Speditionen nach wie vor von Menschen durchgeführt wird.

Carrypicker erobert Neuland
Die digitale Spedition Carrypicker hat ein Geschäftsmodell entwickelt, das dieses Problem im Straßengütertransport löst, und erobert damit Neuland. Das Hamburger Unternehmen ist bundesweit als einziger Anbieter in der Lage eine profitable Ladungsbündelung durchzuführen. In Bruchteilen von Sekunden errechnet Carrypicker mithilfe von Hochleistungs-Computern und intelligenten Algorithmen die jeweils beste Lösung für die Disposition von Transportgütern auf der Straße.

Durch die Plattform können die Auslastung gesteigert und Marktpreise passgenauer und konsistenter ermittelt werden – in einem Maße, zu dem der Mensch nicht in der Lange ist. Die planerische Tätigkeit der Disponenten wird somit schrittweise durch Algorithmen ersetzt, was die durchschnittliche Auslastung von derzeit ca. 70 % Auslastung auf über 80 % steigert. Hochgerechnet auf die Gesamtzahl an LKW auf deutschen Straßen hätte dies eine Reduktion des gesamten jährlichen CO2-Ausstoßes um ca. 0,5 % zur Folge. Das entspricht den gesamten Emissionen der Stadt Frankfurt a.M. pro Jahr, die so eingespart werden könnten.