Process Mining senkt Prozesskosten um 25%

Zeitkiller, Effizienzfallen, Workarounds – bei Unternehmensprozessen sind Ausnahmen oft die Regel. Das macht die Prozesse langwierig, was wiederum die Kosten in die Höhe treibt und die Margen sinken lässt. Um Prozess-Fehlstellungen schnell aufzudecken und zu beheben, bietet das SAP-Consulting der QSC AG ab sofort „Process Mining“ an. QSC setzt dabei auf die Technologie des marktführenden Lösungsanbieters Celonis. Die Celonis-Technologie analysiert automatisiert Unternehmensprozesse wie etwa Bestell- oder Auftragsabläufe und bildet die Prozessketten anhand übersichtlicher, grafisch animierter Ablaufdiagramme ab. Im Gegensatz zu herkömmlichen, händischen Prozessanalyse-Methoden – wie etwa mittels Tabellenkalkulation – lassen sich mit der neuen Technologie Prozessabläufe aus hundert-tausenden Datensätzen in Echtzeit beobachten. Als Datenquelle dienen dabei SAP sowie nahezu jede beliebige andere Applikation oder Datenbank. Data-Scientist-Spezialisten und Celonis-geschulte Experten von QSC unterstützen mittelständische Unternehmen bei der Einführung der Technologie sowie bei der Prozess-Erneuerung.

Bisherige Erfahrungswerte zeigen, dass Firmen mittels Celonis Process Mining die Durchlaufzeiten einzelner Prozesse um 37 Prozent beschleunigen und gleichzeitig ihre Prozesskosten um rund 25 Prozent senken konnten.

„Aus Big Data wird Smart Data“
„Viele Unternehmen tappten bislang im Dunkeln, wenn es um die vollständige Betrachtung ihrer Prozessabläufe geht. Sie konnten zwar punktuell einzelne Bestandteile analysieren und verbessern, das Gesamtbild blieb jedoch verborgen“, so Hartmut Hopf, Bereichsleiter SAP Applications bei QSC. Es gebe für die Vielzahl an Prozessen in Unternehmen fast immer einen Idealweg, der oftmals auch in ISO-Normen festgehalten sei; vielfältige Abweichungen hiervon seien jedoch an der Tagesordnung und würden Abläufe verlangsamen und ineffizient machen. „Process Mining bringt Licht ins Dunkel, deckt Abweichungen vom Idealprozess aus einer ansonsten nicht überschaubaren Datenmenge schnell auf, lässt ein Gesamtbild der Prozess-Wirklichkeit entstehen und macht sie für die Verantwortlichen und das Management nachvollziehbar. Aus Big Data wird Smart Data“, so Hopf weiter.

Häufige Einsatzszenarien für Celonis Process Mining sind unter anderem Abläufe im Einkauf oder im Rechnungswesen. So ziehen beispielsweise bei Einkaufsprozessen Preis- oder Mengenänderungen von Lieferanten manuelle Nachbearbeitungen nach sich. Mittels der automatisierten Datenanalyse können diese in Echtzeit identifiziert und für künftige Einkaufsentscheidungen die zuverlässigsten Lieferanten selektiert werden.