Preissprung bei chemischen Erzeugnissen

Die Verkaufspreise im Großhandel lagen im Februar 2018 um 1,2 % höher als im Februar 2017. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahr im Januar 2018 bei + 2,0 % und im Dezember 2017 bei + 1,8 % gelegen. Im Vormonatsvergleich fielen die Preise für die auf Großhandelsebene verkauften Waren im Februar 2018 um 0,3 %.

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung hatte im Februar 2018 die Preissteigerung im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug mit + 4,6 % im Vorjahresvergleich. Gegenüber dem Vormonat verteuerten sich diese Waren um 0,3 %.

Im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen sind die Preise im Großhandel mit chemischen Erzeugnissen (+ 9,6 %), Altmaterialien und Reststoffen (+ 5,9 %) sowie mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (+ 4,8 %).

Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahr gab es auch im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (+ 1,4 %).

Dagegen waren lebende Tiere (– 10,7 %) sowie Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze (– 10,6 %) auf Großhandelsebene billiger als im Februar 2017. Auch im Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln (– 4,3 %) sowie festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen (– 0,3 %) waren die Preise niedriger als ein Jahr zuvor.