Leitern: Trittsicher im Praxiseinsatz

Safety first! So lautet das oberste Gebot, wenn es um die Unfallprävention am Arbeitsplatz geht. Das gilt insbesondere für Mitarbeiter, deren Aufgaben die Nutzung von Leitern auch unter widrigen Bedingungen erfordern. Worauf sollten Anwender aus der Industrie bei der Auswahl einer Leiter also achten? ZARGES, Spezialist für Steigen, Verpacken und Transportieren sowie Speziallösungen, hat die zentralen Auswahlkriterien zusammengetragen.

1. Einsatzzweck und -dauer auf den Prüfstand stellen
Für ein wirksames Sicherheitskonzept sollte zunächst eine individuelle Gefährdungs-beurteilung der Arbeit mit Leitern erfolgen, die verschiedene Faktoren einbezieht. Dazu gehören Fragen nach Einsatzzweck und Dauer der Tätigkeit. Beispielsweise macht es einen Unterschied, ob nur kurz eine Lampe ausgetauscht wird oder stundenlange Arbeiten in großer Höhe anstehen. Wenn die Tätigkeit zusätzlich auch noch großes Geschick oder viel Kraft erfordert, können beispielsweise ein Gerüst oder eine Podestleiter anstelle einer konventio-nellen Leiter sinnvoller sein. Ein einfacher Auf- und Abbau sowie ein geringes Gewicht für leichten Transport sind ebenfalls gefragte Eigenschaften.

2. Die Langlebigkeit testen
Eine hochwertige Leiter zeichnet sich vor allem durch ihre Langlebigkeit aus. Dies betrifft nicht nur die Konstruktion oder das Material an sich. Die Leiter sollte auch gewisse Umweltein-flüsse problemlos überstehen. Das umfasst beispielsweise auch die potenziell korrosive Wirkung mancher Chemikalien in Werkstatt und Produktion oder bei Außeneinsätzen, die auf das Material der Leiter einwirken können.

3. Auf Stabilität und Rutschfestigkeit achten
Wettereinflüsse wie Eis, Schnee und Matsch können die Rutschfestigkeit stark beeinflussen. Doch selbst in überdachten Innenbereichen kann Maschinenöl an Schuhsohlen rasch zu einer gefährlichen Rutschpartie auf Leitern führen. Dies gilt insbesondere bei Arbeiten an und im unmittelbaren Umfeld von Maschinen wie zum Beispiel Fräs- und Bohranlagen, wo Öl als Kühlmittel eingesetzt wird – eine Unfallquelle, die mit einer speziell darauf zugeschnittenen Leiterkonstruktion entschärft werden kann.

„Arbeiten in der Industrie bringen mannigfaltige Anforderungen mit sich. Wichtig ist, die Heraus-forderungen zu erkennen und die für den jeweiligen Einsatz passende Leiter zu finden. Gerade was die Sicherheitsaspekte von Leitern angeht, setzen die Anforderungen der Norm EN 131-1 und 2 einen Standard, an dem sich verantwortungsvolle Arbeitgeber messen lassen müssen“, erklärt Simone Harrer, Produktmanagerin bei ZARGES. Die neue R13-Leiter für die Industrie wurde bereits nach den Prüfanforderungen der EN zertifiziert. Einzigartig ist, dass sie nicht nur auf den Stufen, sondern auch auf der Plattform über einen Belag mit höchstem Rutschsicher-heitswert (R 13) verfügt. Die anwenderfreundliche Konstruktion aus Aluminium ist sowohl leicht als auch robust. Bei dem Modell der einseitig begehbaren Steigleiter gibt es zudem eine breitere Plattform mit 300 mal 250 Millimeter Grundfläche, die bei längerem Stehen gegenüber früheren Modellen für mehr Komfort sorgt.

Bild: Die neue R13-Leiter für die Industrie wurde bereits nach den Prüfanforderungen der EN zertifiziert, Foto: ZARGES