KEBA übernimmt Automationsunternehmen

Der österreichische Automationsspezialist KEBA AG mit Sitz in Linz/Österreich erwirbt die Mehrheitsanteile von DELEM B.V. mit Sitz in Eindhoven/Niederlande, einem in der Automatisierung von Abkantpressen führenden Unternehmen. Mit dieser Akquisition baut KEBA ihre Kompetenz und Position in der Automatisierung aus und erschließt damit ein neues Branchensegment. Der entsprechende Vertrag wurde Ende Februar unterzeichnet.

Das 1976 gegründete Unternehmen DELEM B.V. ist technologisch führend in der Auto-matisierung von Abkantpressen. “Wir freuen uns, mit DELEM ein Unternehmen dazu gewonnen zu haben, das umfangreiche Erfahrung und exzellentes Knowhow in der Automation von Abkantpressen besitzt und auf dessen hervorragende Lösungen weltweit namhafte Maschinenbauer setzen”, so Gerhard Luftensteiner, Vorstandsvorsitzender der KEBA. DELEM ist weltweit aktiv und hat insbesondere in Asien eine exzellente Marktposition.

Die Gründer und Anteilseigner von DELEM zogen sich vor einigen Jahren aus dem aktiven Geschäft zurück und übergaben die operative Führung an ein erfahrenes Management-Team. Im Rahmen der nun erfolgten Gesellschafternachfolgeregelung ergab sich für KEBA die Möglichkeit, Anteile zu erwerben und neuer Mehrheitseigentümer zu werden. DELEM bleibt ein selbständiges Unternehmen innerhalb der KEBA Gruppe, die operative Führung verbleibt beim Management-Team. Mit KEBA eröffnet DELEM seinen Kunden ein zusätzliches Produkt- und Technologie-spektrum.

Eddie Draaisma, Geschäftsführer von DELEM, betont: „Wir sind hocherfreut, mit KEBA einen neuen Eigentümer zu haben, der wie wir der Philosophie der Innovation und Kundennähe verschrieben ist und damit die weitere Entwicklung von DELEM aktiv vorantreiben kann.“
„Der Industrieautomationsbereich der KEBA erweitert durch die Übernahme von DELEM seine derzeitigen Branchensegmente Kunststoff, Robotik, Verpackung und mobiles Bedienen/Human Machine Interface um das Segment Blechbearbeitung und baut damit seine Position im Automationsbereich deutlich aus“, erläutert Gerhard Luftensteiner, „damit setzt KEBA konsequent die Internationalisierung durch Expansion und Gründung neuer Tochtergesellschaften fort.“