Im Trend: Niedrigviskose Ölsorten

Divinol_Neue_Ölsorten_2Zeller+Gmelin bringt zwei neue Motorölsorten auf den Markt: Divinol Syntholight FE 5W20 und Divinol Syntholight Eco 5W20. Damit kommen die Eislinger der steigenden Nachfrage an Schmierstoffen für anspruchsvolle, hoch aufgeladene Motoren entgegen. Die neuen Divinol-Sorten weisen laut Hersteller eine extrem dünne Viskosität (Ultra-Low-Viscosity) mit zuverlässigen Schmierfilm auf, sind äußerst alterungsstabil und beugen somit Kolbenfressern vor.

Zeller+Gmelin hat gemäß den veränderten Anforderungen an Motoröle für Pkw mit ,,Divinol Syntholight FE 5W20″ und ,,Divinol Syntholight Eco 5W20″ nun zwei neue Sorten aufgelegt (Benzin Ottomotoren). Insbesondere die Norm Ford WSS-M-2C-948-B erfordert für die neuen Ford Eco-Boost-Motoren eine 5W20 Qualität. ,,Einen ähnlichen Trend stellen wir momentan im Nutzfahrzeugbereich fest”, weist Andreas Krapf, Produktmanager Automobilschmierstoffe bei Zeller+Gmelin, auf die aktuellen Marktanforderungen hin. Demnach ist eine deutliche Verschiebung zu erkennen, die traditionell wichtigen und weiterhin unverzichtbaren LKW SAE-Klassen 10W40 und 15W40 werden teils durch NFZ-Öle der SAE-Klasse 5W30 mit niedriger Viskosität ersetzt.

Insbesondere Entwickler und Hersteller von Ölen stehen vor der großen Herausforderung, für die anspruchsvollen, hoch aufgeladenen Motoren Schmiermittel mit dünner Viskosität und langer Lebensdauer zu entwickeln. ,,Häufig werden Halter von Kfz und Lkw mit der Aussage konfrontiert, dass eine Kontrolle des Öls in modernen Motoren nicht mehr notwendig sei”, erklärt Andreas Krapf. Wie sich in der Praxis jedoch zeigt, gilt diese Aussage nicht unein-geschränkt für alle Fahrzeugtypen. Gerade bei modernen Benzin- und Dieselmotoren wäre es äußerst fahrlässig, eine regelmäßige Ölkontrolle zu unterlassen. Normale Ölverbräuche bewegen sich im Bereich zwischen 0,5 bis 1 Prozent – zusätzlich können bei älteren Fahr-zeugen Ölverbrauchssteigerungen, bedingt durch Undichtigkeiten, auftreten. ,,Wir wissen, dass diese modernen Motoren in einigen Modellen zwischen 0,5 bis 1 Liter Nachfüllöl pro 1000 km schlucken”, so Andreas Krapf. Dies sei oftmals durch fe hlerhafte Bauart bedingt, so lassen bspw. nicht passgenaue Kolben oder Abstreifringe Öl in den Bremsraum, wo es mitverbrennt. Die Experten von Zeller+Gmelin weisen auf das damit verbundenen Risiken hin. ,,Ein Motortotalschaden schwebt wie ein Damoklesschwert ständig über dem Kopf des Kraftfahrzeugbesitzers”, weiß Andreas Krapf. Verschärft wird dieses Risiko durch den Trend zu neuen, niedrigviskosen (low viscosity) Ölsorten, die zunehmend bei hoch aufgeladenen Motoren zum Einsatz kommen. Dabei sind die Vorteile neuer niedrigviskoser Öle bekannt: geringe Reibung, geringe Emissionsfreisetzung und nicht zuletzt Kraftstoffersparnis, da z.B. beim Kaltstart der Motoren, insbesondere im Winter, eine schnellere Durchölung der Bauteile gewährleistet ist. Neue Spezifikationen wie etwa die ILSAC GF-6 in Form eines SAE0W-16 setzen hierbei hohe Anforderungen an die Technik.

Bild: Produktbilder Divinol BU: Die neuen Divinol-Sorten Syntholight FE 5W20 und Syntholight Eco 5W20 sind niedrigviskos, kraftstoffsparend, emissionshindernd und halten dank einzigartiger Dispersionseigenschaften den Motor sauber, Foto: Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG