IAC eröffnet zehntes Produktionswerk in China

IAC Chongqing Slush MoldingInternational Automotive Components (IAC) eröffnete am 13. April sein zehntes Produk-tionswerk in China. Der Standort liegt im aufstrebenden Automobilindustriezentrum Chongqing im Südwesten des Landes. IAC ist seit sechs Jahren am chinesischen Markt aktiv und das neue Werk ist für den Zulieferer ein weiterer wichtiger Schritt in seinem anhaltenden Wachstum in Asien. Der Standort Chongqing befindet sich als erstes der IAC Werke in China komplett in Unternehmensbesitz.

Neben der weltweiten Unterstützung seines wachsenden Kundenstamms, zählt die schnelle Erschließung der Region Asien-Pazifik zu den strategischen Prioritäten von IAC. In Chongqing ist das neue IAC Werk bereits die zweite Fertigungsstätte des Unternehmens. Zukünftig sollen die beiden Standorte zusammengelegt werden, sodass das Unternehmen dann 17 Produktionsstätten sowie sechs Technik- und Entwicklungszentren in Asien zählt.

„Dieser Standort in Chongqing ist Beleg für das große Engagements und die Unter-stützung, mit der wir unsere Kunden bei der Erschließung des bedeutenden Wachstums-marktes China begleiten“, sagte Jim Kamsickas, President und Chief Executive Officer von IAC. „Wir freuen uns darauf, unseren Kunden in China innovative Technologien und Innenraumlösungen zu liefern und damit unsere Präsenz im weltweit größten Automobil-markt zu stärken.“

Für die Ford-Modelle Kuga und Mondeo fertigt der Standort Türverkleidungen und Bodenkonsolen. Des Weiteren werden dort auch Instrumententafeln, Cockpit-Module, Zierleisten und Kunststoffkanäle für den Mondeo hergestellt. Daneben liefert IAC Chongqing Türverkleidungsmodule, Handschuhfächer und Instrumententafeln für den Volvo S80L. Außerdem wird im Laufe des Jahres die Produktion von Komponenten für die Instrumententafeln eines neuen Suzuki-Modells anlaufen.

Auf der grünen Wiese gebaut, beschäftigt IAC an dem 10.400 Quadratmeter großen Standort rund 275 Mitarbeiter. Modernste Fertigungsprozesse kommen zum Einsatz. Der Produktionsstandort wurde in etwa 20 Monaten errichtet und gilt in Kundenkreisen hinsichtlich Fertigungsqualität, Flexibilität und Service als Industrie-Benchmark der Region.
Der innovative, IAC-eigene Prozess FastKast™ begeht in diesem Werk seine Asien-Premiere. FastKast™, ein Fertigungsverfahren für gut sichtbare Oberflächenmaterialen, verbindet thermoplastisches Polyurethan oder Polyvinyl-Chlorid-Kunststoffe mit moderner Prozessentwicklung. Das Ergebnis ist eine hochwertigere Produktqualität, Haptik und Optik bei Instrumententafeln und anderen Fahrzeuginterieur-Komponenten. FastKast™ wurde erstmals Ende 2012 am rumänischen IAC Standort Bals in der Komponentenproduktion für Ford eingesetzt.

Produktionskompetenzen in Chongqing umfassen die unsichtbare Airbag-Schwächung, Schäumen, Roll-Coating, Kaschieren, verschiedene Schweißverfahren, Stanzen, Vakuumformen sowie eine komplette Belederungslinie. Das Werk ist außerdem mit einem umfassenden Prüflabor ausgestattet. Hier werden unter anderem die fehlerfreie Airbag-Aktivierung überprüft, Tests zur Prüfung von Material und Umweltverträglichkeit durchgeführt sowie die Datenerfassung mittels Präzisions-Koordinatenmessgerät (CMM) dokumentiert.

IAC hat im asiatischen Raum eine starke Präsenz aufgebaut und zählt neben Entwicklungs- und Technologieeinrichtungen auch Joint Ventures in wichtigen Märkten wie China, Korea, Japan, Malaysia und Thailand zu seinen Standorten. Mit diesem Netzwerk unterstützt der Zulieferer eine breite Kundenbasis aus internationalen wie nationalen Fahrzeugherstellern in der ganzen Welt. Die IAC Asien-Zentrale befindet sich in Shanghai.

Bild: In Chongqing kommen modernste Fertigungsprozesse zum Einsatz, unter anderem FastKast™, ein IAC-eigenes Slush-Molding-Verfahren Foto: IAC