GEA: Streben nach ausgewogener Lieferkette

OptiBuy im Streben nach einer ausgewogenen Lieferkette für GEA

Das Streben nach einer ausgewogenen Lieferkette steht heute im Fokus vieler Unternehmen. Im April 2018 startete GEA ein Projekt mit dem Namen „Balanced Supply Chain Footprint“ und dem Hauptziel, die Ausgaben in BCC auszuweiten und neue qualifizierte und wettbewerbsfähige Lieferanten zu finden, die auf Bearbeitungsprozesse spezialisiert sind, um starke und langfristige Beziehungen aufzubauen. Das Ergebnis: 1,2 Mio EUR Einsparung.

GEA – einer der weltweit größten Anbieter von Maschinen, Anlagen und Technologie für die Lebensmittelindustrie – hat kürzlich dieses komplexe Optimierungsprojekt für seine expansive CEE-Lieferkette abgeschlossen. Das gesamte Projekt wurde von OptiBuy, einem Beratungsunternehmen, das Unternehmen bei der Steigerung der Effektivität der Beschaffung und der Verbesserung der Lieferkettenleistung unterstützt, verstärkt und gemeinsam verwaltet.

GEA ist in über 50 Ländern präsent, beschäftigt über 18 000 Mitarbeiter und hat im Jahr 2019 einen Umsatz von 4,8 Mrd. EUR erzielt. Mit seiner leicht verstreuten Struktur der Lieferkette – das Ergebnis des intensiven Wachstums der Gruppe und der wachsenden globalen Reichweite – bestand das Hauptziel von GEA darin, die Lieferantenbasis zu optimieren und die Gesamtzahl der aktiven Partner zu verringern, indem sie zu Lieferanten mit einem breiteren Technologie- und Produktionsspektrum wechselte. Die Betonung des Unternehmens auf die strategischer Sicherheit für das gesamte Unternehmen führte jedoch zu einem weiteren wichtigen Ziel – der Diversifizierung der Bezugsquellen durch eine stärkere Präsenz des Konzerns auf Mittel- und Osteuropas.

Das Projekt startete Anfang 2018 mit Workshops, die in jeder der ursprünglich ausgewählten fünf GEA-Fabriken abgehalten wurden. Das Plan konzentrierte sich auf die Produktgruppe Maschinenteile (Zerspanung), die fast 900 Komponenten für zunächst 5 GEA-Standorte umfasste. Als sich jedoch neue Beschaffungsmöglichkeiten ergaben, die von den OptiBuy-Experten identifiziert wurden, beschloss das GEA-Management, die Anzahl der in das Projekt einbezogenen Werke mit Standorten in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Italien zu erhöhen.

  • Das bewundernswerte hohe Engagement des GEA-Topmanagements war für das gesamte Projekt von grundlegendem Wert. Neben der konzerninternen effizienten Kommunikation wurde die Unterstützung durch die Führungskräfte für die gute Zusammenarbeit und die zügige Einführung der Veränderungen und daher für die Leistung des Gesamtprojekts und die Endergebnisse zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor – sagte Bartłomiej Bącik, Projektleiter und Partner bei OptiBuy.

Durch den Einsatz von Standardbeschaffungsinstrumenten (RFIs, NDAs, RFQs), aber auch von proprietären Methoden, die im Laufe jahrelanger Beschaffungsaktivitäten entwickelt wurden, identifizierte das Team von OptiBuy fast 600 Unternehmen in Mittel- und Osteuropa. Diese Liste wurde dann unter 30 potenziellen Lieferanten in die engere Wahl gezogen und anschließend von einem gemeinsamen Team aus OptiBuy- und GEA-Experten geprüft. Am Ende wurden der GEA sorgfältig ausgewählte Kandidaten vorgestellt, die Teil der Lieferantenbasis des Konzerns werden sollten. Gegenwärtig arbeiten 7 empfohlene Lieferanten für GEA, mehrere weitere sollen demnächst unter Vertrag genommen werden.

  • Im April 2018 starteten wir ein Projekt mit dem Namen „Balanced Supply Chain Footprint“ mit dem Hauptziel, unsere Ausgaben in BCC auszuweiten, indem wir neue qualifizierte und wettbewerbsfähige Lieferanten finden, die auf Bearbeitungsprozesse spezialisiert sind, um starke und langfristige Beziehungen aufzubauen. GEA trat an OptiBuy heran, um uns zu unterstützen, und wir begannen mit unseren Untersuchungen. OptiBuy schlug mehrere potenzielle Lieferanten vor und leitete uns bei Lieferantenbesuchen und Vor-Ort-Audits mit hochpotenziellen Lieferanten auf sehr effiziente Weise an. Das Fachwissen und die Kenntnisse von OptiBuy über den Lieferantenmarkt in Mittel- und Osteuropa haben die Ergebnisse dieses Projekts positiv beeinflusst – sagte Erik Frissen, Global Category Manager bei GEA.

Die wichtigsten Ergebnisse des Projekts – die Stärkung der strategischen Sicherheit der Quellen und die Optimierung des Lieferantenverzeichnisses – werden mit geschätzten Einsparungen von 1,2 Mio. EUR gekrönt.