Einfuhrpreise sinken im Jahresvergleich um 2,1%

Die Einfuhrpreise waren im November 2014 um 2,1 % niedriger als im November 2013. Im Oktober 2014 und im September 2014 hatten die Jahresveränderungsraten – 1,2 % und – 1,6 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fielen die Importpreise gegenüber Oktober 2014 um 0,8 %.

Den größten Einfluss auf die Gesamtpreisveränderung zum Vorjahr hatte die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie. Diese waren im November 2014 um 15,9 % niedriger als im November 2013. Im Vorjahresvergleich sanken insbesondere die Importpreise für Erdöl (– 20,2 %), aber auch Mineralölerzeugnisse (– 16,1 %) und Erdgas (– 10,2 %) waren gegenüber dem Vorjahr günstiger. Im Vergleich zu Oktober 2014 verbilligten sich die Energieimporte um 5,0 %. Dabei sanken die Preise für importiertes Erdöl (– 8,8 %) und Mineralölerzeugnisse (– 5,7 %) deutlich, während Erdgas sich weiter verteuerte (+ 1,0 %).

Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im November 2014 um 0,6 % höher als im November 2013, gegenüber Oktober 2014 veränderte er sich nicht. Lässt man Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Einfuhrpreisindex im November 2014 um 0,1 % über dem Stand des Vorjahres und des Vormonats.

Starke Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat gab es im November 2014 unter anderem auch bei importiertem Eisenerz (– 29,2 %), Milch und Milcherzeugnissen (– 7,1 %) und Getreide (– 4,7 %). Dagegen stiegen die Preise für Rohkaffee gegenüber November 2013 um 60 %, Nichteisen-Metalle und deren Erzeugnisse waren im Schnitt um 6,6 % teurer als im Vorjahr.