CHEP übernimmt Bosal-Ladungsträgermanagement

Der Automobilzulieferer Bosal leistet mit seinen Abgassystemen für Pkw und Lkw einen aktiven Beitrag zur Emissionsreduzierung und zum Umweltschutz. Mithilfe von CHEP, dem weltweit führenden Anbieter eines Mehrwegbehälter- und Paletten-Pools, implementiert das niederländische Unternehmen nun schrittweise eine nachhaltige Lösung für den Transport seiner Automobilkomponenten.

Seit Juni 2012 arbeiten Bosal und die Automotive- und Industriesparte von CHEP daran, die Warenströme innerhalb der Bosal-Gruppe zu optimieren. Nachdem in den Produktions-linien in Belgien, in den Niederlanden sowie in Tschechien bereits Kleinladungsträger (KLT) und faltbare Großladungsträger (GLT) von CHEP zum Einsatz kommen, wird jetzt auch die Lieferkette in der Türkei auf das Pooling-System umgestellt. Im nächsten Schritt sollen die standardisierten Mehrwegbehälter, die zu 100 Prozent aus recycelbarem Kunststoff bestehen, auch in Spanien und Ungarn eingeführt werden.

Bevor sich Bosal für das Outsourcen des Ladungsträgermanagements entschied, ver-wendete der Zulieferer in seiner Lieferkette sehr große Metallcontainer. Diese brachten nicht nur eine schlechte Transportauslastung mit sich, sondern setzten auch Umverpacken voraus. Denn die Komponenten mussten vor dem Transport in Tüten verpackt und für die Weiterverarbeitung wieder ausgepackt werden. Diese Arbeitsschritte fallen bei den CHEP-Behältern komplett weg. So spart Bosal allein für Transporte zwischen dem nieder-ländischen Fertigungsstandort und seinem Werk in Tschechien 37 Arbeitsstunden pro Woche. Darüber hinaus muss der Hersteller keine Zeit und kein Geld in den Rücktransport der leeren Metallcontainer investieren.