Anti-fragile Lieferketten und Digitalisierung

Anti-fragile Lieferketten und Digitalisierung

Es wird viel über robuste Lieferketten gesprochen. Die Anti-Fragilität geht hier einen Schritt weiter. Anti-fragile Lieferketten sind nicht nur stark, sie sind auch formbar. Der Ausbruch von COVID-19 hat wohl größere Auswirkungen als alle bisherigen Ereignisse zusammen, denn er hat nicht nur Hürden geschaffen, sondern auch die Produktion zum Erliegen gebracht, was viele Lieferketten nicht verkraften können. Aber die Gründe, warum die Unternehmen mit den Auswirkungen zu kämpfen haben, sind die gleichen: Die Lieferketten sind zerbrechlich. Dafür gibt es fünf Hauptgründe:

  1. Reduzierte Lagerbestände
  2. Starre Lieferketten
  3. Manuelles Lieferkettenmanagement
  4. Mangelnde Transparenz in der Lieferkette
  5. Konsolidierte Produktionszentren

Wie können sich Unternehmen besser auf Zeiten der Unterbrechung der Lieferkette vorbereiten? Eine Lösung besteht darin, Lieferketten auf der Grundlage von Nassim Nicholas Talebs Konzept der Anti-Fragilität aufzubauen.

Anti-fragile Lieferketten und Digitalisierung

Es wird viel über robuste Lieferketten gesprochen. Die Anti-Fragilität geht hier einen Schritt weiter. Antifragile Lieferketten sind nicht nur stark, sie sind auch formbar, um sicherzustellen, dass sie unabhängig von der Unterbrechung weiter funktionieren. Aber, was am wichtigsten ist, sie überleben die Unterbrechung nicht nur – sie verbessern sich dadurch auch.

Um dies zu erreichen, müssen Unternehmen digital arbeiten. Käufer und Verkäufer müssen digital miteinander verbunden sein. Die Herstellung dieser digitalen Verbindung ist das grundlegende Element für den Aufbau einer anti-fragilen Lieferkette. Sobald dies geschehen ist, können alle Parteien von einem verbesserten Datenzugang profitieren.

Entscheidungsträger können einzelne Ausfallpunkte erkennen und sachkundige Entscheidungen darüber treffen, wie mit einer Unterbrechung umgegangen werden soll. Die digitale Zusammenarbeit mit Verkäufern und anderen Parteien im Ökosystem der Lieferkette stellt sicher, dass diese Entscheidungen, einschließlich der Suche nach neuen Lieferanten, schneller umgesetzt werden können, was in Stresszeiten von entscheidender Bedeutung ist.

Künstliche Intelligenz mit einbinden

Die Schaffung dieser digitalen Grundlage ist auch die Voraussetzung für die Anwendung der Werkzeuge, die die Theorie einer antifragile Lieferkette zum Leben erwecken. Nehmen wir zum Beispiel die KI. Sie kann Daten aus einer Reihe von öffentlichen und proprietären Quellen analysieren, um aus früheren Zeiten der Unterbrechung zu lernen und Vorschläge zu machen, was die Verantwortlichen in der Lieferkette tun können, um kommenden Herausforderungen zu begegnen. Auf der nächsten Ebene könnte sie sogar automatisch auf alternative Lieferanten ausweichen, wenn sie feststellt, dass die regulären Lieferanten des Unternehmens wahrscheinlich mit einer gewissen Störung konfrontiert sein werden.

Das ist es, was es wirklich bedeutet, von reaktivem Lieferkettenmanagement zu proaktivem Lieferkettenmanagement überzugehen. Und genau das ist es, was die Lieferkette wirklich in einen Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen verwandeln wird.

Lieferkette als Stärke anstatt Risiko

Wenn COVID-19 unter Kontrolle gebracht wird, können alle aufatmen. Aber es ist Vorsicht geboten.  In unserer globalisierten Welt steht die nächste Störung vor der Tür, daher ist es unerlässlich, dass sich die Unternehmen nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen.

Die Lieferkette wird in Zeiten der Unterbrechung zum größten Risiko eines Unternehmens. Aber indem man sie antifragil macht, kann sie zu ihrer größten Stärke werden.

Die Richtige Wahl treffen

Unternehmen erhalten dabei effektive Unterstützung, wenn sie auf bewährte Anbieter und Produkte am Markt setzen. Tradeshift z.B. hilft Lieferanten und Einkäufern, alle ihre Handelstransaktionen zu digitalisieren, bei jedem Prozess zusammenzuarbeiten und sich mit jeder beliebigen Supply-Chain-Anwendung auf einer einzigen globalen Plattform zu verbinden. Inspiriert von sozialen Netzwerktechnologien wie LinkedIn, wurde ein App-Ecosystem entwickelt, dass die modernen Lieferketten – komplexe, miteinander verbundene Ökosysteme – widerspiegelt. Unternehmen können damit die Transparenz über die Beziehungen zwischen Käufern, Verkäufern und sogar Sublieferanten herstellen, Lieferanten kostenfrei und innerhalb kurzer Zeit anbinden, sowie zusätzliche Dienstleistungen anbieten wie z.B. den Zugang zu digitalisierten Finanzierungen und vorzeitigen Zahlungsoptionen.  Über 1,5 Millionen Unternehmen in 190 Ländern vertrauen darauf, dass Tradeshift mehr als eine halbe Billion USD an Transaktionswerten verarbeitet, was es zu einem der größten globalen Geschäftsnetzwerke für Ein- und Verkauf weltweit macht. Mehr Informationen zu Tradeshift: https://tradeshift.com/de/