22. FAKUMA fast ausgebucht

Die 22. FAKUMA – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, die vom 16. bis 20. Oktober 2012 in der Messe Friedrichshafen durchgeführt wird, zeigt sich erneut in Bestform und ist mit über 1.000 Ausstellern schon fast ausverkauft. Die reale Wirtschaft zeigt sich trotz vieler Krisen ziemlich unbeeindruckt und geht ihren Geschäften nach. Dies gilt im Besonderen für den Sektor Maschinen und Ausrüstungen für die Kunststoffe produzierende und Kunststoffe verarbeitende Industrie, der auch im Jahr 2012 mit beeindruckenden Wachstumszahlen positiv von sich reden macht. Wachstumsraten sind jedoch nur die eine Seite der Medaille, denn die globalisierten Märkte stellen sich volatiler denn je dar und reagieren sehr schnell auf jegliche äußerlichen Marktaspekte. Zu nennen wären hier die zunehmende Ressourcen-Knappheit und der Zwang zur Energie-Effizienz bzw. zum Einsparen von Energie. Zur verstärkt ressourcenschonenden Produktion und vor allen Dingen zur material- und energieeffizienten Verarbeitung von Kunststoffen gibt es keine Alternative, weshalb die Kreativität und die Innovationskraft der gesamten Kunststoff-Branche besonders gefragt sind.

Medizintechnik als nachdrücklicher Markttreiber

Die zunehmende Akzeptanz moderner Kunststoffe und deren vielfältige Anwendungs-möglichkeiten in der Medizintechnik sorgen als weiterer Marktfaktor für einen zusätzlichen Nachfrageschub hinsichtlich Teilnahme an der FAKUMA. Damit erweist sich der im letzten Jahr initiierte Themenpark „Medizintechnik“, organisiert vom Kooperationspartner Hüthig Verlag, als Volltreffer, der nun im Jahr 2012 folgerichtig seine Fortsetzung findet. Der Themenpark „Medizintechnik“ ist erneut im Eingangsbereich WEST angesiedelt. Er stellt die praxisnahe Verbindung zwischen Angebot und Nachfrage her, in dem er, fokussiert auf die breite Thematik der Medizintechnik und deren spezifischer Anforderungen, den Anwendern Lösungen und Produkte aus Forschung und Industrie vermittelt. Weitere Highlights der Produkt-Präsentationen in Hard- und Software werden Detail- und Systemlösungen für die geforderte material- und energiesparende Herstellung von Kunststoffteilen sein. Dabei zieht sich das vielschichtige Thema wie ein „Roter Faden“ durch die gesamte Prozesskette der qualitätsbewussten Herstellung von Kunststoffteilen, egal, ob es sich um Spritzgussteile, um extrudierte Produkte oder um thermogeformte Werkstücke handelt.